Öffentlich-Gefördert
BMFTR
Förderprogramm
In Bearbeitung
Veröffentlicht
Forschungscampus FEN
Projekt Website

Living Lab Hub

Yannick Schöpper, M.A.
Leiter Forschungcampus Projekt Living Lab Hub
Sarah Hermens, M. Sc.
Leiter Forschungcampus Projekt Living Lab Hub
Öffentlich-Gefördert
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Sozio-ökonomische Reallabor-Prototypen für eine DC-getriebene Energiewende

Beschreibung des Projektes:
Der FEN-Living Lab Hub ist ein Projekt im Rahmen des Forschungscampus Flexible Elektrische Netze. In der dritten Förderphase des Forschungscampus FEN steht die real-weltliche Anwendung von DC-Systemen im Vordergrund. Der Living Lab Hub wirkt in diesem Zusammenhang als gesellschaftsorientiertes Ankerprojekt, welches die sozial-räumlichen sowie sozio-ökonomischen Randbedingungen der real-weltlichen DC-Anwendung im Verbund mit seinen beiden technischen Schwesterprojekten (ModuLo und MV2DC) erschließt.

Hintergrund des Projektes sind die wachsenden Anforderungen an eine Flexibilisierung von elektrischen Netzen. Die zentrale Projektidee besteht darin, Infrastrukturweiterentwicklung durch ein Netzwerk von Reallabor-Aktivitäten zu ermöglichen und, wenn möglich, sogar noch zu beschleunigen. Ausgehend von den Ergebnissen der beiden vorangegangenen Förderphasen des FEN-Forschungscampus, dass sich auf Grundlage von DC-, also Gleichstromsystemen, diesen Herausforderungen wirksam begegnen lässt, untersucht das Projekt Living Lab Hub empirische Hürden und Chancen für die real-weltliche DC-Anwendung in Deutschland.

Der FEN Living Lab Hub (LLH) schließt dabei an das Konzept der Reallabore an, womit in diesem Fall real-weltliche Test- und Experimentierumgebungen für sozio-technische Innovationen gemeint sind. Im Zuge der empirischen Forschung sollen mindestens sieben DC-Reallabore begleitet werden, um auf diese Weise praxisrelevantes DC-Wissen im LLH zu bündeln. Der LLH versteht sich als Anlaufpunkt für einschlägige DC-Vorhaben in Deutschland und unterstützt durch die Vermittlung von Expertise und den Aufbau von Netzwerken. Diese inter- und transdisziplinär eng verzahnte Vorgehensweise soll wertvolle Impulse für real-weltliche DC-Innovationen anstoßen und an entscheidenden Stellen als Beschleuniger wirken.

Ein echtes Projekthighlight des LLH ist zudem der Aufbau eines mobilen Reallabors, des DC Tiny House. Das Besondere an diesem Tiny House ist zum einen, dass es als vollständig mobile Einheit entwickelt werden soll, um es bundesweit in verschiedenen Kontexten einzusetzen – so etwa im Rahmen von Transformationswerkstätten, auf Messen oder zu thematisch einschlägigen Aktionstagen. Zum anderen soll die Gebäudeinfrastruktur des Tiny House gänzlich auf DC-Basis arbeiten, um die real-weltliche Anwendbarkeit und Passfähigkeit von DC-Systemen zu evaluieren – und vielmehr noch: gemeinsam mit sektorspezifischen Stakeholdern sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern weiterzuentwickeln.

Der Lehrstuhl ist mit der fachlichen Leitung des Projektes befasst. Konzeptionell widmet sich der Lehrstuhl im Besonderen der Fragestellung, ob und inwiefern sich Reallabore als strategische Elemente dauerhaft flexibler Infrastrukturen konzipieren lassen und wie eine Prototypisierung von Reallaboren gelingen kann. Damit setzt er seine Forschungsaktivitäten der zweiten Förderphase konsequent fort.

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Der Forschungscampus FEN wird u.a. von der gleichnamigen Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt.

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